Ausgewählter Beitrag

Begleiterscheinungen


Heute hat Emma einen sehr schlechten Tag. Sie leidet wieder unter Zuckungen die den ganzen Körper durchlaufen, kann die Augen nur blinzelnd offen halten und  kann die kaputte Pfote wieder nicht nutzen.
Das wird sich nicht mehr ändern so hat man uns versichert; Folgeschäden durch die Vergiftung.
Oft ist sie dann ruhe- und orientierungslos, hat panische Angst vor mir wenn ich meine Brille trage. Sie scheint dies in ihren Erinnerungen fest verankert zu haben.
Es waren Frauen die sie zwangsernährt, an den Tropf gehangen und  gepiesackt haben. Ich war es aber auch hier , in ihrem Daheim, die sie oft zwingen musste etwas zu schlucken wenn auch mit einer kleinen Kanüle ins Mäulchen, welches man gewaltsam öffnen musste. Irgendwie, ich kann das gut nachvollziehen, hat sie da s alles nicht verkraftet.  Also gibt es dann eben solche , ich nenne es Rückschläge wie heute. Tierärzte haben uns erklärt es sei wie bei Menschen die einen Schlaganfall überlebt hätten. .. 
An solchen Tagen haben Babsi und Nikuma auch das Nachsehen. 
Das ist auch so ein Problem. Babsikatze die doch so gerne mit ihr spielen, gemeinsam fressen und kuscheln würde.
Diese Tage sind anstrengend und irgendwie hat man dann Schuldgefühle. Ich würde gerne die Zeit zurückdrehen und alles ungeschehen machen; diese Sterilisation... diese Entscheidung es überhaupt machen zu lassen. ...
Schaun wir mal was der Tag bringt....

SilviaundWolfgang 07.03.2019, 13.45

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Karin

Das ist ja eigentlich nicht zu fassen was mit der Katze passiert ist.. Wie kann so etwas nur in einer Tierarztpraxis vorkommen?
Ich kann es nachvollziehen, dass Emma jetzt Angst hat vor Ihnen. Meine Katze geht mir auch aus dem Weg, weil ich aller 2 Tage Medizin ins Mäulchen geben muss und zwar lebenslang.
Ich wünsche Ihnen und allen Ihren Tieren alles Gute und freue mich, dass Sie wieder bloggen. Ihre Texte sind etwas ganz aussergewöhnliches.

Herzliche Grüße aus Bayern

vom 13.03.2019, 07.30
Antwort von SilviaundWolfgang:

Liebe Karin, ich komme leider erst heute dazu wieder zu bloggen. Emma hatte einen schweren Rückschlag und wir haben gedacht sie würde nun doch gehen wollen. Es war furchtbar aber sie hat es wieder einmal geschafft. Ich weiß wie schwer es ist mit diesem Füttern samt kleiner Kanüle. Wir haben das ja auch monatelang machen müssen bis bei Emma der Knoten geplatzt ist. Ja sie frisst nun aber ich kann Ihnen versichern diese Ernährung plus Spezialmilch ist für uns Rentner sehr teuer. Hauptsache Emma lebt. Es wäre schön, wenn wir in Verbindung bleiben würden. Vielleicht können wir einander Mut machen und helfen mit Rat??? Ganz liebe Grüße zu Ihnen und Krauler für die Fellnase <3


1. von Tamara

Liebe Celine,

wir drücken hier alle Daumen und Pfötchen, und das sind ganz viele, dass Emma bald wieder auf die Pfötchen kommt. Auch wenn sie vielleicht nicht mehr ganz gesund wird, es kann immer noch besser werden. Nicht die Hoffnung verlieren, das merkt die Katz ganz schnell. Gib ihr die Zeit und Ruhe, sich den Weg ins Leben zurück zu erobern.
Du hast doch schon einen guten Weg zurückgelegt mit ihr, als alle sie aufgegeben haben. Und mir haben auch schon einige Tierärzte kn ähnlich bedrohlichen Situationen gesagt "Das wird nicht mehr..." Und es wurde doch :-).
Ich bin in Gedanken bei Euch und schicke Euch ganz viel Kraft.


vom 08.03.2019, 19.36
Antwort von SilviaundWolfgang:

Liebe Tamara, ich bedanke mich ganz herzlich für Deinen Besuch und diese ; nicht nur Worte!
Ich habe auch viel Erlebt, vielen Tieren schon als Kind auf einem Bauernhof aufgewachsen , geholfen und Leben gerettet. Das war denke ich und ist eine von vielen Aufgaben die mir vorbestimmt sind.
Emmakatze ist meine Seelenkatze, ich werde sie niemals aufgeben.
Schön ist es Dich hier unter den Bloggern zu wissen. Ich freue mich sehr ... na und die Fellnasen samt Familienoberhaupt erst!!!!! 

Das sind wir


Eines unserer zahlreichen gemeinsamen Hobbys sind unsere Tiere. Unser Hund Nikuma mit den beiden Hauskatzen Emma und Babsi sowie unsere beiden Wellensittiche Kathi und Hektor machen unsere kleine Welt zu dem was sie für uns ist; einkleines Paradies.
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Wenn alle meinen, am Ende zu sein, kann man erst richtig anfangen.

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